Cloud Computing für kleine Unternehmen. CLOUDwerker stellt dem Handwerk einen SaaS-Baukasten zur Verfügung.

von Andreas Junginger am 25. Februar 2012

Das enorme Potential, das für Anbieter von Cloud Services in mittelständischen Unternehmen zu sehen ist, lässt sich durch aktuelle Zahlen sehr gut beschreiben. In Deutschland gibt es ca. 975.000 Handwerksbetriebe in ca. 150 Gewerben verteilt. Diese Betriebe tragen mit insgesamt 4,75 Millionen Erwerbstätigen zu 9% der deutschen Bruttowertschöpfung bei.

Cloud Computing wird derzeit aber nur von 15% der deutschen Kleinunternehmen in gewissem Umfang genutzt. Einen Wechsel in den nächsten drei Jahren wird von 26% der Befragten geplant. Die vollständige Auslagerung aller Anwendungen gibt es derzeit bei nur 2% der befragten Unternehmen. Diese Zahlen gehen aus einer Studie von Dell und Intel hervor, die europaweit 1.150 IT-Verantwortliche befragten, die in kleinen Unternehmen mit maximal 100 Beschäftigten arbeiten.

Genau dort setzt das Angebot von CLOUDwerker an. Einem Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Vertretern aus der Handwerksbranche, der Wirtschaft und der Wissenschaft. CLOUDwerker bietet dabei die flexible und bedarfsgerechte Auswahl an verschiedensten SaaS-Angeboten für Handwerksbetriebe. So können sich die Unternehmen die Dienste zusammenstellen, die ihnen z.B. als ERP- oder CRM-Systeme zur Verfügung gestellt werden. Diesen Teil der Versorgung übernehmen die Vertreter aus der Wirtschaft. Die Unternehmen 1&1, CAS Software und Haufe-Lexware passen ihre Lösungen an und stellen sie über die gemeinsame CLOUDwerker-Plattform zur Verfügung.

Die wissenschaftlichen Vertreter im Projekt, das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) und das Fraunhoferinstitut für Arbeitsentwicklung und Organisation, liefern Konzepte für effiziente und sichere Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt der Forschung und Entwicklung stehen:

  • die technische Sicherheit der Systeme und das Vertrauen in die Datensicherheit
  • eine einfache und offene Konfiguration der Angebote
  • Migrationsszenarien aus bestehenden Anwendungen
  • eine ausgeprägte Kollaborationsunterstützung

Als allgemeiner Kernpunkt des Projekts wurde das Vertrauen in die Angebote ausgemacht. Diese Erkenntnis deckt sich wieder mit Zahlen aus der Studie von Dell und Intel. Dort haben 85% der Befragten Bedenken gegen die Nutzung von Cloud Services geäußert, wobei 28% die Sicherheit und 20% den Datenschutz als Hauptanliegen nannten. Somit liegt der Schwerpunkt von CLOUDwerker definitiv im richtigen Bereich.

Es darf gespannt verfolgt werden, wie das Angebot von CLOUDwerker tatsächlich auch angenommen wird und sich in diesem Bereich auch Möglichkeiten für andere Anbieter ergeben.

Sicher in der Cloud – Sieben Tipps für den Sicherheits-Check

von Andreas Junginger am 10. März 2012

Wenn es um die Auswahl eines Anbieters von Cloud-Services geht, steht erwiesener Maßen das Thema Sicherheit an erster Stelle. Das Auslagern von sensiblen Geschäftsdaten und das Abbilden von internen Geschäftsprozessen, bedürfen ein Höchstmaß an Sicherheit und Vertrauen in den Anbieter. Sicherheitsbereiche, die potentielle Risiken aufweisen, wurden unlängst in einer Studie von Gartner identifiziert. Im folgenden werden sieben Punkte vorgestellt, die bei jedem Anbieter-Check beachtet werden sollten:

Zugangsberechtigungen von Personal

Das vom Anbieter eingesetzte Personal sollte die hohen Ansprüche an die Sicherheit erfüllen. Daher wäre eine Kommunikation zwischen Anbieter und Kunden sehr wünschenswert, die den Personalauswahlprozess erläutert und genaue Informationen über die Rechte, mit denen Administratoren ausgestattet sind, liefert.

Unterstützung bei der Umsetzung rechtlicher Vorgaben

Da ein Kunde die volle Verantwortung für die Sicherheit seiner Daten besitzt, selbst wenn sich diese in einer Cloud befinden, muss auch in diesem Punkt eine Unterstützung seitens des Anbieters erfolgen. Viele Anbieter besitzen zusätzliche Zertifikate und lassen externe Audits problemlos zu.

Physikalischer Speicherort

Ein Anbieter sollte transparent darstellen können, wo sich seine Rechenzentren befinden. Somit können Risiken bezüglich unterschiedlicher Gerichtsbarkeiten in verschiedenen Ländern abgewägt werden.

Datentrennung

Ein klares Konzept zur Trennung von Daten auf Systemen, die auch von anderen Kunden genutzt werden, sollte jeder Anbieter vorweisen können. Auch zum Thema Verschlüsselungsverfahren sollte der Anbieter ein hohes Know-How haben. Verschlüsselungsfehler können große Mengen an Daten unbrauchbar machen und selbst bei normalen Verschlüsselungsverfahren kann es zu Verfügbarkeitsproblemen kommen.

Datensicherung / -wiederherstellung

Auf die Frage nach den Absicherungskonzepten für den schlimmsten aller Fälle sollte jeder Anbieter eine klare Antwort liefern. Der Anbieter muss erklären können, was er leistet, um bei einem totalen Verlust der Daten eine umfassende Wiederherstellung zu garantieren. Auch in welchen Zeiträumen solche Wiederherstellungen ablaufen, sollte durch den Anbieter kommuniziert werden.

Monitoring und Reporting

Das umfassende und effiziente Monitoring von Aktivitäten innerhalb einer Public Cloud ist sehr schwer umzusetzen. Daher sollte ein Anbieter eine große Kompetenz im Monitoring seiner Systeme besitzen.

Geschäftsbeständigkeit

Im Idealfall besteht das Unternehmen, bei dem man seine sensiblen Daten ausgelagert hat, ein Leben lang. Sollte es jedoch wider Erwarten zu einem Konkurs oder einer Übernahme des Anbieters kommen, sollte für diesen Fall eine klare Vereinbarung für den Umgang mit den Kundendaten getroffen werden.

Open-Source und Cloud Computing – So funktioniert’s (5): „openQRM” von openQRM Enterprise GmbH

von Karola am 30. September 2011

Ein weiterer Vertreter der Cloudies (Top 11 Open-Cloud-Projekte) ist openQRM, ein Verwaltungswerkzeug für den automatisierten und skalierbaren Betrieb von Rechenzentren- und Cloud-Computing-Plattformen. Die Anwendung wird seit 2006 von openQRM Enterprise GmbH weiterentwickelt und vertrieben.

openQRM ist eine zentralisierte Management-Lösung, deren Ursprünge aus dem Data-Center-Ressource-Management stammen. Mit einer zentralen Managementkonsole bzw. der Web-Bedienoberfläche ist die Verwaltung eines heterogenen Data-Centers möglich. Zu den Standardfunktionen gehören die Softwareverteilung, die Pflege von System-Images und das Monitoring mit Nagios. Eine Snapshot-Funktion ermöglicht es, Serversysteme zu duplizieren und Backups/Restores zu machen. Ebenso können Server-Versionierungen und dynamische Anpassungen des Speicherplatzes vorgenommen werden. Das Admin-Werkzeug von openQRM dient zum Einrichten und Verwalten von Systemen. Die Workloads und Ressourcen können flexibel verteilt und verwaltet werden. openQRM glänzt mit einer beachtlichen Zahl an integrierten Virtualisierungslösungen wie z.B. VMware ESX / ESXi / Server1 / Server 2, Citrix XenServer, Opensource Xen sowie KVM in einer einheitlichen Konsole. OpenQRM läuft unter Linux und ist durch PlugIns erweiterbar.

Die Anwendung existiert ausschließlich als kostenfreie Lizenz. Die openQRM Enterprise GmbH versteht sich als Sponsor von OpenQRM und bietet als Zusatzleitung kommerziellen Support.

Screenshot: Dashboard von openQRM

Quelle: openQRM

Webseite: www.openqrm.com

Online CRM und Social CRM Anwendungen im Überblick

von Andreas Junginger am 28. Februar 2012

Das Vergleichsportal GetApp.com hat sich die Mühe gemacht, Anwendungen in den Bereichen Online CRM und Social CRM miteinander zu vergleichen. Die gesammelten Informationen wurden in einer Infografik visualisiert und geben einen schnellen Überblick über diesen Markt.

Neben einem Blick auf die Popularität und Social Media Präsenz der Anbieter, wird auch auf Kriterien bezüglich der Anwendungen geschaut. So wird in einer Tabelle dargestellt, welche Anwendungen in den Bereichen Integration, API und Trust die Ansprüche an eine optimale Lösung erfüllen. Auch die Möglichkeit mit mobilen Endgeräten auf die vorgestellten Anwendungen zuzugreifen wird in der Grafik veranschaulicht.

Im großen Ganzen eine sehr überschaubare Infografik, die zwar nicht näher ins Detail geht aber dennoch einen kurzen Überblick über den Markt gewährt.

Top CRM Apps and Social CRM Apps - Infographic

CRM Apps

Social CRM

Projektmanagement in der Cloud

von Andreas Junginger am 07. Mai 2012


Der digitale Projektraum, mit allen Möglichkeiten für verteiltes und kollaboratives Arbeiten, ist in vielen Unternehmen und Agenturen noch nicht vorhanden. Stattdessen wird der klassische Weg gepflegt, bei dem sich dezentrale Datenpakete und eine undurchsichtige Kommunikationsform per E-Mail als Effizienzbremse darstellen. Mit Hilfe von Cloud Computing und smarten Softwarelösungen lassen sich diese Hemmnisse überwinden und man besitzt die Möglichkeit, eine effiziente Projektmanagementumgebung aufzubauen. Neben der Einsparung von Zeit und Geld, können dabei produktivere Arbeitsprozesse gestaltet und die Qualität des Outputs ebenfalls gesteigert werden.

Im Folgenden werden die Argumente, die für eine cloudbasierte Projektmanagementlösung sprechen, aufgeführt: Read More »

Das Geheimnis der Wolke – Cloud Computing

von Karola am 24. Juni 2011

Das Schlagwort „Cloud Computing“ ist zurzeit in aller Munde. Doch was steckt eigentlich in der Wolke? Ich möchte das Rätsel lösen und euch auf dem Laufenden halten! Man findet rund um das Thema Cloud Computing viele Interpretationen und Erklärungsversuche.

Hinter der Cloud steckt eine einfache Idee: Informationen und Programme werden nicht mehr auf dem privaten PC bzw. am Arbeitsplatz gespeichert, sondern ausgelagert. Cloud Computing macht die Bereitstellung und Nutzung von IT-Infrastruktur, von Plattformen und von Anwendungen als Service möglich. Einfach gesagt, kann man es als „Outsourcing“ von Software und Speicherplatz bezeichnen. Die Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem eigenen Rechner, sondern in der „Cloud“ bei einem oder mehreren Anbietern des Cloud Computing. Als Nutzer kann man dann über ein Netzwerk, wie z.B. Internet oder Intranet, auf seine Daten zugreifen. Die Inhalte lagern auf Servern und können dank der immer schneller werdenden Internetverbindungen jederzeit und überall abgerufen werden. Der Nutzer bezahlt diesen Service und somit ist Cloud Computing ein weiterführendes Konzept von „Software as a Service (SaaS)“.

Die Metapher der Wolke stammt übrigens aus der Darstellung von Netzwerkdiagrammen. Dort steht die abstrahierte Wolke für nicht näher spezifizierte Teile des Internets, übertragen auf die Cloud einen nicht näher bekannten Ort im Internet.

Wenn man der Fachpresse glauben schenkt, ist die klassische Nutzung eines PCs mit Datenspeicher und Softwarelinzenzen im Wandel.  Softwareanwendungen sind auf dem Weg in die Cloud und in der IT-Branche ist eine „Revolution“ im Gange. Cloud Computing ist der Trend!  Die Erfolgschancen stehen gut, denn es nutzt bestehende Techniken, um neue Lösungen zu schaffen. Das Thema Cloud Computing steckt noch in Kinderschuhen, aber wir werden wohl noch öfter davon hören und lesen. Denn die Wolke ist schon längst angekommen und wir alle Nutzen sie bereits bewusst oder unbewusst.

Wie uns die Cloud umgibt und welche Arten von Clouds herumschweben, dazu mehr in den nächsten Posts.

Interview der Woche – 9 Fragen an Holger Dyroff von ownCloud

von Andreas Junginger am 27. April 2012

Im „Interview der Woche“ gibt uns Holger Dyroff (VP Sales & Marketing) einen Einblick hinter die Kulissen von ownCloud und stellt das Unternehmen und sein Angebot vor.

Als Vice President Sales & Marketing verantwortet Holger Dyroff bei ownCloud alle Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Vor seinem Wechsel zu ownCloud war Dyroff fast 19 Jahre in verschiedenen Funktionen bei SUSE Linux tätig, zuletzt als Vice President Business Development. Zuvor war er unter anderem Vice President Product Management, Novell, und  General Manager Americas bei SUSE Linux.

 

Was steckt hinter ownCloud und was macht Ihre Firma so erfolgreich?

OwnCloud ist ein OpenSource-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, allen Anwendern eine flexible Software zum Synchronisieren und Sharen ihrer Daten und Files zu liefern. Das OpenSource-Entwicklungsmodell ermöglicht schnelle Innovationszyklen und sorgt für die Verbreitung des Produktes und der Marke.

Wie kamen Sie auf die Idee, eine Dateiaustausch- und Synchronisationslösung zu entwickeln? Was war der gedankliche Ursprung?

Vor mehr als zwei Jahren erkannte Frank Karlischek, der Gründer des Community-Projektes und CTO von ownCloud, die Notwendigkeit, Daten auszutauschen und gleichzeitig eine Architektur zu schaffen, die über Add-ins flexibel mit Zusatzfunktionen ausgestattet werden kann. Dies hat er erst mit dem KDE Projekt und dann mit dem openSUSE Projekt umgesetzt. Im Herbst 2011 haben wir eine Firma gegründet, um die Software professionell weiterzuentwickeln und sie an Unternehmen und Service Provider zu vermarkten.

Warum sollte jeder ownCloud nutzen? Was kann es, was andere nicht können?

Die Kontrolle über Daten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (Datenschutz) ist sie essentiell für den Erfolg vieler Unternehmen und Organisationen. Gleichzeitig nutzen Daten, die nicht gemeinsam verwendet werden können, oder auf die nicht mit jedem Gerät zu jeder Zeit zugegriffen werden kann, nichts. Im Gegensatz zu Cloud-Services wie Dropbox, wo der Speicherort und die Kontrolle Ihrer Daten unklar, also wolkig 😉 ist, schaffen wir eine klare Kontrolle, indem Sie Ihre Daten entweder bei sich im eigenen Rechenzentrum behalten, oder Sie an einen vertrauenswürdigen, zertifizierten Hoster übergeben. Wir sorgen dafür, dass Mitarbeiter und Endnutzer die Software gerne zum Austausch von Daten und Files verwenden – ohne, dass Sie dafür komplexe Strukturen aufbauen müssen.

Was unternehmen Sie, um ownCloud noch bekannter zu machen?

Unser bestes Marketing-Tool sind die 400.000 Leute, die kostenlos die OpenSource-Version einsetzen, und darüber in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis berichten. Seit Anfang April arbeiten wir mit Systemhäusern und Service Providern zusammen. Aktuell haben wir 18 Partner – und etwa einer kommt pro Woche hinzu.

Welche Chancen sehen Sie für ownCloud, sich weiter am Markt zu etablieren?

Damit die Mitarbeiter nicht unkontrolliert unternehmensrelevante Daten zu Dropbox auslagern, um unterwegs darauf Zugang zu haben, ist es eine Notwendigkeit für nahezu jede Organisation und jedes Unternehmen in Deutschland, ihren Mitarbeitern eine alternative Lösung zum Synchronisieren und Austauschen von Dateien anzubieten. Zusammen mit unserer Flexibilität und unserem Innovationstempo wird dies zu einem guten Markteintritt für ownCloud führen. In Deutschland haben wir zudem eine Kooperation mit dem Linux-Hersteller Univention, in dessen Management-Software wir uns direkt integrieren. Dies wird Univention-Nutzern die Entscheidung für ownCloud zusätzlich erleichtern.

Was sind Ihre Zukunftspläne? Auf welche weiteren Produkte oder Updates können wir uns freuen?

Zunächst konzentrieren wir uns auf unsere Stärken beim Synchronisieren und Sharen von Files. Wir haben den Anspruch, dass Webclients, Desktop-Clients und Mobile Apps perfekt zusammen arbeiten. Auf der Storage-Seite wollen wir eine volle Integration von Verschlüsselungstechnologien schaffen. Und wir haben das Ziel, dass sowohl lokale Daten, als auch Datein, die in einem Cloud-Storage lagern, gleichzeitig eingebunden werden können. Danach beschäftigen wir uns mit der Suche und dem Management dieser Daten.

Welche Risiken und Herausforderungen gilt es in der Zukunft zu meistern?

In erster Linie der Aufbau vom Startup zu einer funktionierenden Support- und Implementierungsinfrastruktur für Unternehmen.

Wie bewerten Sie den Standort Deutschland, wenn es um die Gegenwart und Zukunft von SaaS-Angeboten bzw. Anbietern geht?

Wir haben Anfragen von Service Providern aus der ganzen Welt. ownCloud erlaubt SaaS-Anbietern, bestehende Angebote zu ergänzen oder neu aufzubauen. Der Standort von Daten ist durchaus relevant. Zum anderen zeigen Anbieter wie 6Wunderkinder, dass auch deutsche Startups in diesem Markt erfolgreich sein können.

Wenn Sie für Ihr Unternehmen einen Wunsch frei hätten, wäre das…

Viele Benutzer für ownCloud sowie Entwickler, die weitere Nutzungsmöglichkeiten für eigene Cloud- Services für Unternehmen entwickeln und ausbauen.

 

 

Wir bedanken uns herzlich bei Holger Dyroff für dieses Interview und wünschen Ihm und dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg!

 

Die Ninjas kommen – Interaktion mit der realen Welt aus der Cloud heraus

von Andreas Junginger am 10. April 2012

Bild eines Ninja Blocks

Das „Internet der Dinge“ macht als Begriff schon lange die Runde. Die Idee dahinter ist die Interaktion zwischen der realen Welt und dem Internet (und umgekehrt). Diese Idee bringt nun Produkte hervor, die als Brücke zwischen beiden Welten funktionieren.

Eines der Produkte, die hauptsächlich von Startups entwickelt und über Fundraising-Webservices finanziert werden, ist der sog. Ninja Block. Da es davon unterschiedliche und variabel erweiterbare Ausführungen gibt, die auch in der Lage sind miteinander zu interagieren, spricht man aber von den Ninja Blocks.

Diese kleinen, unscheinbaren Geräte sind mit Technik, wie z.B. Temperatur-, Bewegungs- und Beschleunigungssensoren oder einer Signal-LED, ausgestattet und können über einen dazugehörigen Internetdienst „programmiert“ werden. Um den kleinen Gadgets ihre Aufgaben in der Ninja Cloud Read More »

Cloudzone 2012 in Karlsruhe – Spezielle Ausrichtung auf KMU’s

von Andreas Junginger am 03. Mai 2012

Logo der Cloudzone 2012

Am 10. Und 11. Mai findet in Karlsruhe die Kommunikationsplattform „Cloudzone“ unter dem Motto „IT – einfach. günstig. sicher.“ statt. In der Messe Karlsruhe warten rund 60 Anbieter auf Publikum aus interessierten Mittelständlern und Besucher aus Wissenschaft und Forschung.

Das Ziel der Cloudzone ist es, speziell den kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Einstieg in die Welt des Cloud Computings zu bieten. Da komplizierte IT-Prozesse nicht zu den Kernkompetenzen vieler KMU’s gehören, soll anhand vieler Read More »

Sicherheitsbedenken in der Cloud? – 10 Grundregeln für Cloud-Security

von Karola am 19. Januar 2012

Immer wieder gerät Cloud Computing in die Kritik aufgrund eventueller Sicherheitsrisiken und Compliance-Aspekte. Trotzdem interessieren sich immer mehr Unternehmen für die Technologie. Schließlich bieten die extern angebotenen Cloud-Services andere große Vorteile.
Bereits heut werden viele technische Maßnahmen zur Absicherung von Clouds eingesetzt. Wichtige Faktoren für den Erfolg eines Cloud-Services sind Aktivitäten rund um Risikoanalysen, Service Level Agreements und Provider Management. Die Normenreihe ISO 2700x, BSI: IT-Grundschutz und ITIL sind eine Grundlage für die Sicherheit in der Cloud. Daraus lassen sich vereinfacht 10 Regeln für eine hohe Sicherheit in der Cloud ableiten:

  1. Klärung der internen Organisationsstruktur (Verantwortlichkeiten und Rollen für Informationssicherheit, Management von Informationssicherheit – Cloud Governance)
  2. Verantwortung für Informationssicherheit insgesamt nie komplett an externen Dienstleister abgeben (Koordination, Management und Qualitätskontrolle)
  3. Risikoanalyse für den spezifischen Cloud-Service durchführen, auch genutzte Informationen und Prozesse analysieren
  4. Geschäftsszenario (Business Case) mit wirtschaftliche Aspekten, internen und kundenorientierten Prozessverbesserungen betrachten (Potenzielle Nutzeneffekte und Restrisiken gegenüberstellen
  5. Sicherheitsarchitektur: Detaillierte Festlegung der Arbeitsteilung und Schnittstellen zwischen dem Anbieter und dem eigenen Unternehmen (Technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen)
  6. Klärung der Prozesse für Reporting, IT-Störungsmanagement und Audits beim Dienstleister
  7. Prüfung, ob der Cloud-Anbieter die angeforderte Leistung auch tatsächlich erbringen kann. Eventuelle Subunternehmer können zu einer negativen Risikoexposition führen.
  8. Festlegung von Anforderungen für den Umgang mit Daten und deren Speicherung in bestimmten Regionen
  9. Vereinbarung von passenden Service Levels, bei denen sicherheitsrelevante Kriterien gemessen werden können. Die vorgeschlagene Messmethode muss sorgfältig geprüft werden.
  10. Ausstiegsbedingungen: Berücksichtigung der Regeln und Maßnahmen bei eventuellem Anbieterwechsel

Diese Regeln sind eine Basis und gestalten sich umfangreicher in der Praxis. Je nach Umfang der Prozesse und Dienste unterscheidet sich der Aufwand für die Cloud-Security. Besonders bei SaaS-Angeboten lässt sich mit überschaubarem Aufwand eines hohes Sicherheitsniveau erreichen. Grund dafür ist, dass die Schnittstelle zwischen Anbieter und Kunde in der Regel sehr gut beschrieben werden kann. Der Zugriff erfolgt einfach über einen Webbrowser und es gibt Standards (SSL/TLS) für die Verschlüsselung der Übertragungsstrecke. In diesem Fall übernehmen Anbieter meist einen Großteil der Sicherheitsmaßnahmen in deren Cloud-Infrastruktur.